Eine Tracking-Plattform ist nur so gut wie ihre Zahlen. So hält Aster Distanz und Zeit vertrauenswürdig, und deshalb passt die Zahl auf deinem Bildschirm zu dem, was Zuschauer und die Rangliste sehen.
Telefon-GPS, ehrlich
Aster trackt mit dem GPS in deinem Telefon, nicht mit einem eigenen Zeitnahme-Chip. Das heißt, die Live-Zahlen, die du und deine Zuschauer mitten in der Fahrt sehen, sind Schätzungen, aufgebaut aus den Punkten, die bis dahin hochgeladen sind. Wenn wartende Punkte synchronisiert werden, etwa nach einem Funkloch, wird alles aus dem vollständigen Track neu berechnet, die Zahlen korrigieren sich also selbst. Zahlen mitten in der Fahrt können auf zwei Bildschirmen kurz voneinander abweichen; sie gleichen sich an, sobald die Daten ankommen.
Jede Fahrt hat einen Start- und einen Zielmoment
Deine Fahrt ist von zwei Momenten begrenzt: wann sie begonnen und wann sie geendet hat. Nur GPS-Punkte, die zwischen diesen beiden Momenten aufgezeichnet wurden, zählen. Punkte von vor deinem Start (Aufwärmen nahe der Linie) oder nach deinem Ziel (Ausrollen zum Parkplatz) werden ignoriert.
Deshalb:
- Die Markierung eines Athleten im Ziel bleibt an der Linie stehen und driftet nie.
- Herumfahren beim Aufwärmen bläht weder deine Distanz noch deine Höchstgeschwindigkeit auf.
Die Distanz wird entlang deines tatsächlichen Wegs gemessen
Die Distanz wird aus deinen aufgezeichneten Punkten in zeitlicher Reihenfolge aufsummiert, nicht in der Reihenfolge, in der sie zufällig hochgeladen wurden. Hast du also das Signal verloren und ein Schwung Punkte kommt spät und durcheinander an, werden sie zuerst richtig sortiert: du bekommst nie eine Phantom-„Gerade“ durch ein Funkloch, und nichts wird doppelt gezählt.
Eine Quelle der Wahrheit für jeden Bildschirm
Deine Fahrtzusammenfassung, die Spur des Zuschauers und die Rangliste lesen alle aus demselben Satz begrenzter, zeitlich geordneter Punkte. Deshalb passt die Distanz in der Rangliste zur Distanz auf deinem Zielbildschirm: es gibt keine getrennte Berechnung, die abdriften könnte.
Wie die Uhr funktioniert
- Massenstart-Rennen werden ab dem Startschuss (dem offiziellen Start) gemessen, alle teilen sich also eine Rennuhr.
- Zeitfahren werden ab dem Moment gemessen, in dem du das Starttor überquerst, nicht ab dem Tipp auf Start; Aufwärmrunden nahe dem Tor zählen nicht.
- Just Rides (und Events, bei denen jeder zu seiner Zeit losfährt) werden ab deinem Start gemessen.
- Zeiten werden in dem Moment gestempelt, in dem Start und Ziel tatsächlich passieren, eine falsch gehende Uhr auf deinem Telefon kann deine Fahrt also weder länger noch kürzer aussehen lassen.
Späte Daten füllen auf, verlängern aber nie
Warst du offline, füllen spät ankommende Punkte die Lücken in deiner Spur, aber nur innerhalb deines Start-Ziel-Fensters. Nichts kann deine Fahrt über den Moment deines Zieleinlaufs hinaus verlängern. Dein Ergebnis steht mit dem Ziel fest.